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Matheforscher Onlinekurs

ACHTUNG! NUR NOCH WENIGE PLÄTZE FREI!!!!

ACHTUNG: Matheforscher Onlinekurs „Alle Kinder sind Matheforscher“ vom 1. bis 11. März 2018!                          (2. Durchgang Einführungskurs)

Im letzten Jahr startete am 13. November der erste Durchgang zum 5-tägigen Matheforscher Onlinekurs. Den Auftakt bildete der Einführungskurs unter dem Thema „Alle Kinder sind Matheforscher“. Und er war ein voller Erfolg. Lest selbst, welches Feedback bei mir nach dem Kurs eingetrudelt ist.

Der Matheforscheronlinekurs ist sehr informativ und inspirierend. Mit umfangreichen interessanten Unterlagen vermittelt Mandy Fuchs wichtige Inhalte und ermutigt, die neuen Ideen gleich in die Tat umzusetzen. Ein Chat mit allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen und natürlich auch der Vortragenden bietet eine Plattform für regen Austausch von Gedanken, Ideen und Resultaten. Ich kann diesen Kurs nur empfehlen! (Babette K.)

Eine intensive Woche voller motivierender und inspirierender Ideen für eine direkte Umsetzung im Unterricht gedacht – öffnet euer Klassenzimmer und eurer Herz und probiert alles sofort aus: Ich werdet sehen, was euch die Kinder zurückgeben! Vielen Dank für die tolle Woche! (Kristina T.)

Liebe Mandy,Danke für die tolle Woche und die vielen Tipps und Materialien!Zuerst muss ich sagen, dass dies der erste Onlinekurs war, den ich je gemacht habe. Ich kann daher keine Vergleiche zu anderen ziehen, aber ich kann sagen, dass ich sehr zufrieden war. Ich kann (und werde auch) den Kurs vor allem denjenigen empfehlen, die nach neuen Ideen suchen und sich von ihrem Schulmathebuch etwas lösen möchten. Die Kursmaterialien waren immer sehr übersichtlich und interessant; schon alleine beim Durchlesen hat es mich in den Fingerspitzen gejuckt und ich wollte am liebsten die Ideen gleich ausprobieren. Leider konnte ich das nicht, da ich ja selbst momentan nicht die Mathestunden unterrichte und daher war es umso besser von den anderen über ihre ausprobierten Stunden lesen zu können.Ich danke dir herzlich für den Kurs! Hat Spaß gemacht! (Julia Z.)

Über Instagram bin ich auf Dich und die Matheforscher aufmerksam geworden. Schon ab unserem ersten Kontakt habe ich mich sehr wohl gefühlt.Ich wollte Inspirationen für meinen Matheunterricht und diese habe ich auf unterschiedlichste, sehr ansprechende und vielfältigste Weise bekommen.Dein Material ist liebevoll und ansprechend gestaltet und   „ruckzuck“ für den eigenen Unterricht einsetzbar! Ich fand es eine gelungene Mischung zwischen fachlichem Input und methodisch-didaktischen Ideen zum Umsetzen. Deine Mail kam am Vorabend und so hatte ich Gelegenheit schon mal zu stöbern und reinzuschnuppern, bevor ich den neuen Matheforscher Tag startete. Auch die WhatsApp-Gruppe und der rege Austausch untereinander haben nochmal zusätzliche Ideen und unterschiedlichste Interpretationen ermöglicht. Es waren intensive 5 Tage an Input, doch es wirkt sicher noch viel viel viel länger nach! Ich würde Dir für Deine Online Matheforscher Fortbildung 10 von 10 Punkten geben:-) und sie als tolle, sehr bereichernde Mathe Fortbildung weiterempfehlen. Mit ganz herzlichem Matheforscher Gruß Nadine S.

Ein sehr intensiver Kurs mit vielen spannenden Anregungen zur direkten praktischen Umsetzung im Unterricht. Der Kurs ermöglicht eine neue Sichtweise auf Mathematik und der Austausch mit Kollegen erweitert die selbst gemachten Erfahrungen. (Bianca)

An dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön an die allerersten Teilnehmerinnen und für dieses tolle Feedback!

Ja und weil der erste Durchgang so erfolgreich lief, soll es eine Wiederholung geben. Am 1. März soll es losgehen. Ich habe mich entschlossen, den Kurs etwas zu entzerren, denn nicht für alle ist es möglich, sich neben dem laufenden Schulbetrieb für 5 Tage so intensiv der Thematik zu widmen. Deshalb geht der Kurs (bei gleichem Inhalt) jetzt 11 Tage, also vom 1. bis zum 11. März 2018.

Was genau erwartet dich?

Der Einführungskurs zum Thema „Alle Kinder sind Matheforscher“ soll am 1. März starten, er dauert 11 Tage bis zum 11. März und hat einen Umfang von 20 Unterrichtseinheiten. Die einzelnen Tagesthemen habe ich so für dich zusammengestellt:

Tag  1: Alle Kinder sind Matheforscher – Was heißt das?

Tag  3: Mathematik – Was ist das überhaupt?

Tag  5: Forscherstunden und Forscherblätter gestalten –             Wie geht das?

Tag  7: Alltagsmathematik – Wie kann ich sie im                           Unterricht umsetzen?

Tag  9: Spielen und Lesen im Mathematikunterricht –                  Was soll das?

Tag 11: Gemeinsame Abschlussrunde

Was werden unsere täglichen Rituale sein?

  1. Du bekommst zu jedem Tagesthema eine Powerpointpräsentation mit Fachinput.
  2. Passend dazu gibt es ein Handout mit Reflexions- und Übungsaufgaben direkt für deinen Unterricht.
  3. Du bekommst ein Coaching von mir und einen Fachaustausch mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern per WhatsApp-Gruppe im Umfang von mindestens 2h täglich.
  4. Passend zum Tagesthema gibt es Materialien direkt zum Einsatz in deinem Mathematikunterricht.
  5. Am 11. Tag erhältst du dein Teilnahme-Zertifikat.

Was kostet das?

Der Kurs mit allen Materialien kostet 124,95€ (inkl. MwSt.).

Wie kannst du dich anmelden?

Ab sofort kannst du dich für den Kurs über kontakt@mandyfuchs.de oder über das Kontaktformular meiner Webseite anmelden. Sobald die Anmeldung bei mir eingegangen ist, erhältst du die Rechnung. Der zu zahlende Betrag ist sofort fällig. Erst wenn dieser auf dem in der Rechnung angegebenen Konto eingegangen ist, bist du verbindlich angemeldet. Eine Rückerstattung der Kursgebühr bei Nichtteilnahme ist ausgeschlossen.

Vielleicht fühlst du dich ja jetzt angesprochen, bist interessiert an neuen Ideen und hast Lust auf eine Fortbildung mal auf ganz andere Art und Weise. Du kennst mich vielleicht von „normalen“ Fortbildungsveranstaltungen und SCHILF-Tagen oder von meinen Accounts unter dem Usernamen „Matheforscher“ in den sozialen Netzwerken. Vielleicht hast du auch schon auf meiner Webseite gestöbert. Dann kennst du meine Philosophie bereits ein wenig. Ich behaupte ja z.B. in Anlehnung an Gerald Hüther: „Kinder sind Adler, keine Suppenhühner!“ und ich bin fest davon überzeugt „Alle Kinder sind Matheforscher“. Was genau es damit auf sich hat und wie dir dies im Matheunterricht helfen kann, würde ich gern mit dir genauer diskutieren. Wie? In einem „Matheforscher Onlinkurs“! Also melde dich einfach an.

Bei Rückfragen stehe ich dir gern zur Verfügung.

Ich freue mich auf dich und auf unseren gemeinsamen Fachaustausch.

Beste Grüße, Mandy Fuchs

Von Freigeistern und Sicherheitsdenkern

Wenn über Kinder im Zusammenhang mit dem Lernen gesprochen wird, dann geht es oft um einen individuellen Blick auf jeden Lernenden. Denn davon abgeleitet sollen genau die konkreten Bedürfnisse eines jeden Kindes erkannt werden, um dementsprechend individuelle Lernangebote zu gestalten. Dies gilt sowohl in der Kita als auch in der Grundschule.

Beim Lernen in der Grundschule kommt hinzu, dass vor allem durch eine differenzierte Unterrichtsgestaltung die besonderen Lernausgangslagen aller Kinder berücksichtigt werden sollen. Schauen wir mal genauer hin. Welchen Blick haben wir auf die Kinder? Sehr oft begegnet uns da eine sehr einseitige Sichtweise, die ausschließlich auf die kognitiven Erfahrungen und Kompetenzen der Kinder gerichtet ist. Und was kommt dabei heraus? Ganz genau! Drei Gruppen! Nämlich die „Leistungsschwachen“, das „Mittelfeld“ und die „Leistungsstarken“ (Ja genau in dieser Reihenfolge.). Wenn ihr Interesse habt, mal eine andere Perspektive auf unsere lernenden Kinder einzunehmen, dann lade ich euch mit diesem Blogbeitrag gern dazu ein.

Ein kindorientierter Lernansatz, von dem hier schon des Öfteren die Rede war, ist einerseits darauf gerichtet, die individuellen Stärken der Kinder in den Blick zu nehmen und auf der Grundlage des neuen Kindbildes, welches das Kind als Individuum wertschätzt und seine individuellen Bedürfnisse ernst nimmt, Lernumgebungen so zu gestalten, dass jedes Kind entsprechend seiner Lernausgangslagen sein persönliches Potenzial weiter entfalten kann. Andererseits geht es beim Umsetzen einer neuen Lernkultur darum, den Kindern viele Möglichkeiten der aktiven Eigenverantwortung für ihr Lernen zu übertragen. Das Entdecken von mathematischen Phänomenen in Forscherstunden, das Bearbeiten eines eigenen Projektthemas oder das Erarbeiten und Gestalten von Lapbooks (auf der Grundlage selbst aufgeworfener Forscherfragen) entspricht genau diesem Ansatz, ist jedoch für Kinder eine enorme und sehr komplexe Herausforderung, die eine Fülle von unterschiedlichen Kompetenzen verlangt. Jedes Kind bewältigt diese Anforderungen auf ganz unterschiedliche Art und Weise und benötigt aufgrund seiner ganz persönlichen Lernbedürfnisse, seines speziellen Lernstils oder auch seiner individuellen Vorerfahrungen sehr verschiedene Wege der Lernbegleitung.

Deshalb möchte ich drei verschiedene und mal ganz andere Dimensionen unterschiedlicher Lernausgangslagen von Lernenden vorstellen, nämlich die „Freigeister“, die „Mutigen“ und die „Sicherheitsdenker“. Sie entsprechen zwar nicht der kompletten Vielfalt unserer Kinder in heterogenen Lerngruppen, machen aber grundsätzlich unterschiedliche Möglichkeiten einer angemessenen Lernbegleitung sichtbar. Entscheidend dafür sind genaue Beobachtungen der Kinder im Alltag und in Lernprozessen.

Mögliche Dimensionen unterschiedlicher Lernausgangslagen von Kindern:

„Freigeister“: Gemeint sind Kinder mit einem großen Potenzial an kreativen Ideen, evtl. bereits vielfältigen Erfahrungen im selbstständigen Erarbeiten von Lernthemen bzw. Anfertigen von fantasievollen Eigenproduktionen. Komplexe Themen sind für sie genau die richtige Herausforderung, ihre Stärken im Problemlösen, im kreativen Schreiben und Gestalten umzusetzen. Oft brauchen Freigeister nur einen Anstoß in Form eines Rahmenthemas und schon legen sie los. Sie wissen schnell, wo sie welche Informationen finden und können sich selbst und Materialien gut organisieren. Es kann dabei durchaus sein, dass Freigeister nicht so einen großen Wert auf die Rechtschreibung oder auf Exaktheit und Genauigkeit legen, sondern sich eher intuitiv von ihren Einfällen „treiben“ lassen. Ausführliche inhaltliche Vorgaben können sie eher verunsichern oder gar ausbremsen. Offen sind sie jedoch für strukturgebende Hinweise und Ideen.

„Mutige“: Hier sind Kinder gemeint, die über vielfältige Kompetenzen und tolle Ideen zur Umsetzung ihrer Vorhaben verfügen, jedoch gern auch Tipps, Hinweise und Materialien vom Lernbegleiter nutzen. So kann es sein, dass manche Kinder schon sehr selbstständig an ästhetischen und handwerklichen Gestaltungsaufgaben arbeiten, jedoch beim Schreiben von Texten bzw. beim Zusammentragen wichtiger Informationen noch Unterstützung brauchen. „Mutige“ benötigen zu unterschiedlichen Themen vielleicht auch unterschiedliche Wege der Lernbegleitung. Oft wollen sie auch einfach nur gefragt werden, was genau sie brauchen. Oder sie benötigen einfach einen ermutigenden Blick, der meint „Du bist auf einem guten Weg.“ Dies schafft Bestätigung, wieder neue Lernmotivation und ermuntert sie zu immer mehr Eigenverantwortung beim forschenden und entdeckenden Lernen.

„Sicherheitsdenker“: Gemeint sind hier zum Beispiel Kinder, die eher zurückhaltend und durch mangelnde Erfahrungen im eigenverantwortlichen Nutzen von Büchern und anderen Lernmaterialien verunsichert reagieren, wenn es um komplexe Herausforderung wie das Erstellen von Lapbooks oder das Arbeiten an eigenen Themen und Forscherfragen geht. Diese Kinder hatten vielleicht bisher kaum Gelegenheiten, selbst kreativ tätig zu werden und somit ihre individuellen Stärken zu zeigen. Vielleicht wurden ihre besonderen Potenziale bisher auch von anderen Problemlagen (z.B. Lernbeeinträchtigungen im sozial-emotionalen Bereich) überschattet, so dass sie viel Zuspruch und ein besonderes Verständnis benötigen. Vielleicht aber wurde diesen Kindern bisher immer alles vorgegeben und nun reagieren sie unsicher, weil sie plötzlich Eigenverantwortung übernehmen dürfen und sollen. Zu den „Sicherheitsdenkern“ können auch besonders begabte Kinder gehören, die durch einen hohen Selbstanspruch eher zur Perfektion neigen und sich dadurch selbst ausbremsen. Das Selbstvertrauen in ihre eigenen Leistungen kann und muss deshalb bei kleinen „Sicherheitsdenkern“ durch ganz verschiedene Impulse der Lernbegleitung gestärkt werden, evtl. durch eine Reduktion von Teilaspekten, durch eine größere Offenheit oder aber auch Eingrenzung bzgl. von Vorgaben, durch besondere Vorlagen (mit wenig Text, mit größerer Schrift, mit mehr Bildelementen, …) oder durch das Arbeiten mit einem Lernpaten.

Die spannende Herausforderung besteht demzufolge darin, die vielfältigen und einzigartigen Lernausgangslagen und somit Potentiale eines jeden zu erkennen und daran anknüpfend weiter zu entfalten. Dies erfordert stets eine sensible Lernbegleitung sowie eine angemessene Balance von impulsgebenden Anregungen, konkreten Vorgaben und das Gewähren von individuellen Freiheiten für die Kinder.

Mandy Fuchs

Schachtelmathematik

Pralinenschachteln werden in der nächsten Zeit wieder viele verschenkt. Nachdem die Schachteln leer gegessen wurden, sollte man sie nicht gleich in den Müll werfen. Es ist genau das perfekte Material für die geniale „Schachtelmathematik“, denn in den Schachteln stecken jede Menge mathematische Strukturen (Rechenaufgaben, Malfolgen, Zahlenmuster) und geometrische Formen (Vierecke, Symmetrien). Kleine Matheforscher können mithilfe der Forscherkartei viele Impulse und Ideen zur „Schachtelmathematik“ bekommen, denn für sie gibt es insgesamt 10 Karten. Sie können natürlich auch selbst spannende Forscherfragen entwickeln und dazu ihre Forscherblätter gestalten. Und Lernbegleiter erfahren auf insgesamt 6 Karten, wie sie z.B. eine Forscherstunde durchführen können. Nach der Gummibären-, Wäscheklammern-, Wattestäbchen-, Deckel- und Münzenmathematik ist die „Schachtelmathematik“ nun bereits die 6. Forscherkartei für einen aktiv-entdeckenden, kompetenzorientierten und individuellen Mathematikunterricht. Sie sollte in keinem Freiarbeitsregal fehlen!

Denn: Alle Kinder sind Matheforscher, denn sie erforschen gern Alltagsmaterialien mit einem hohen mathematischen Potenzial zum Zählen, Sortieren, Strukturieren, Rechnen, Problemlösen, Knobeln, kreativen Gestalten, Experimentieren und Forschen. Sie lernen nachhaltig und mit viel Freude. Mit selbst gewählten Forscherfragen haben sie hierbei die Möglichkeit, über Ziele, Inhalte und Lernformen individuell zu bestimmen. Kleine Matheforscher lernen mit der Forscherkartei selbstbestimmt, interessenorientiert, eigenverantwortlich, selbstorganisiert, sehr differenziert und individuell.

„Es ist widersinnig, die Schüler die Grundfähigkeiten üben zu lassen, die für Mathematik nötig sind, sie dann aber nicht auf die mathematische Spielwiese zu lassen, damit sie ihren Spaß haben können.“ (Matt Parker, 2015)

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Münzen: Glücksbringer oder Forscherimpuls

Du hast doch bestimmt auch schon mal eine Münze gefunden, oder? Und mal ehrlich: Hast du auch dreimal drauf gespuckt, weil dies Glück bringen soll? Na egal … Auch wenn du heute keine Münze findest, wünsche ich dir für das neue Jahr eine ganze Menge Glück, Gesundheit und Zufriedenheit.

Und als kleines Neujahrsgeschenk und als mein symbolischer Glücksbringer sozusagen, kannst du dir die Forscherkartei zur Münzenmathematik heute und morgen für nur 1€ downloaden. So kannst du mit deinen kleinen Matheforschern im neuen Jahr gleich richtig loslegen: Forschen, Experimentieren, Philosophieren und Entdecken!!! Und das alles mit vielen Centstücken (Ich habe dafür einfach 20€ bei der Bundesbank getauscht. Du kannst die Centstücke aber auch mit deinen Kindern sammeln.). Ganz nebenbei erwerben deine Matheforscher vielfältige Kompetenzen z.B. beim Schätzen, Wiegen, Rechnen, Vergleichen, Muster erkennen und viele andere mehr.

Und als ein kleines Extra dazu, gibt es auch die Matheforscher Erkundungstour für nur 1€. Mehr dazu erfährst du hier im Blogartikel: Matheforscher Erkundungstour.

So, nun aber sollten wir das alte Jahr ausklingen lassen. Für euch alle einen tollen Jahreswechsel und viel Glück (ob mit oder ohne Münzen)!!!

Eure Mandy Fuchs

Auf ins neue Matheforscherjahr

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs, liebe Fans meiner Webseite und liebe Matheforscherinnen und Matheforscher,

ich danke euch allen für dieses tolle Jahr 2017! Es war ein aufregendes und spannendes Jahr für mich und vor allem gemeinsam mit euch. Wir haben uns über viele tolle mathematische Ideen ausgetauscht, es gab eine Menge neuer Materialien und ich war mit sehr interessanten Themen unterwegs in MeckPomm und in anderen Bundesländern. Dabei durfte ich einige von euch persönlich kennen lernen. Das war für mich besonders bereichernd.

Ein spannendes neues Projekt in diesem Jahr war vor allem der neu konzipierte Matheforscher Onlinekurs. Eine Woche lang (die viel zu schnell verging) tauschten sich sehr engagierte Matheforscherinnen über zahlreiche mathematischen Themen aus. Es wurde viel diskutiert und dabei entstanden eine Menge neuer Praxisideen. Einfach toll!!! Und für alle, die diesmal nicht dabei sein konnten hier schon mal der Hinweis: Es gibt eine zweite Runde! Ihr werdet es bald hier erfahren.

Nun aber lasst uns das alte Jahr 2017 in Ruhe und Besinnlichkeit verabschieden oder mit Spaß und Knallerei loslassen, um all den neuen Herausforderungen des neuen Jahres 2018 Platz zu machen!

In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen wunderschönen Jahreswechsel! Rutscht gut rein und freut euch auf viele neue mathematische Ideen im neuen Jahr!

Eure Mandy Fuchs

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Forschen im Mathematikunterricht

Sehr sehr viele von euch haben das Material zum HAUS VOM NIKOLAUS herunter geladen. Ihr habt es gemeinsam mit euren Matheforschern untersucht, spannende Forscherfragen entdeckt und tolle Forscherblätter dazu erstellt. Das ist einfach großartig!!! Und alle, die es verpasst haben das Material kostenlos zu bekommen haben nochmal eine 2. Chance:

Bis zum 3. Advent (17.12.2017) gibt es das Material zum Haus vom Nikolaus als Gratiszugabe zur Forscherkartei für kleine Matheforscher in der Grundschule. Mit dabei ist auch die neu erstellte Forscherkartei zur Münzenmathematik. Und das alles zum absoluten Aktionspreis. Schau gleich mal vorbei!

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Im Material erfährst du,

  • wie du eine mathematische Forscherstunde durchführen kannst,
  • wie du deine Matheforscher gut beim Forschen begleitest,
  • was du alles an Materialien benötigst (das ist nicht viel und nicht teuer) und
  • vor allem, wie du es schaffst, dass sich deine Kids kompetenzorientiert mit mathematischen Inhalten aus der Welt der Mathematik auseinandersetzen und ganz nebenbei Alltagsmathematik erleben.

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Wer es weihnachtlicher mag, der kann ja das Nikolaushaus weiter erforschen. Für welches Thema ihr euch auch entscheidet, viele spannende mathematische Entdeckungen wünscht euch

Mandy Fuchs

 

Das Haus vom Nikolaus

Alle Jahre wieder ist Advent und jedes Jahr kommt am 6. Dezember der Nikolaus. Du kennst diesen Blogbeitrag vielleicht schon aus dem letzten Jahr. Aber neu ist, dass ich ein tolles Material dazu erstellt habe. Ein Material mit einem Vorschlag für ein offenes Forscherangebot (für die Grundschule oder auch für die Kita), mit Forscheraufträgen, mit Kopiervorlagen, mit Impulskarten und Lösungshinweisen. Und nun kommt die Überraschung. Du bekommst das Material kostenlos genau am 5. und 6. Dezember und kannst es dir hier anschauen und downloaden.

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Ja und hier kannst du ganz in Ruhe noch einmal den Blogbeitrag lesen:

Wann hast du zum letzten Mal das „Haus vom Nikolaus“ gezeichnet? Erinnerst du dich noch? Du weißt schon, der Spruch lautet: „Das ist das Haus vom Nikolaus!“ und es geht darum, das Haus in einem Zug zu zeichnen, ohne den Stift abzusetzen und ohne eine Linie doppelt zu zeichnen. Na, kannst du es noch? In diesem Beitrag möchte ich mit dir erforschen, wie viel Mathematik eigentlich im „Haus vom Nikolaus“ steckt und wie du es als offenes mathematisches Spiel- und Lernfeld entweder in der Kita oder in der Grundschule einsetzen oder es einfach mit deinen kleinen Matheforschern zu Hause erforschen kannst.

Vorab für dich selbst einige Forscherfragen zum Ausprobieren:

  • Wie viele Möglichkeiten kennst und kannst du, das „Haus vom Nikolaus“ zu zeichnen?
  • Was vermutest du, wie viele Möglichkeiten es gibt, das „Haus vom Nikolaus“ in einem Zug zu zeichnen?
  • An welchen Eckpunkten kann man beginnen?
  • Was entdeckst du noch alles im „Haus vom Nikolaus“? Wie viel Mathematik steckt drin?
  • Was fällt dir ein, um mit Kindern das Nikolaushaus zu erforschen?

Ich selbst habe das Nikolaushaus schon oft in der Vorweihnachtszeit mit Kindern erforscht. Wenn du dich erinnerst, orientiere ich mich beim Einsatz offener mathematischer Spiel- und Lernfelder immer an drei Phasen: der Einstiegsphase, der Forscherphase und der Auswertungs- und Präsentationsphase. Diese grobe Gliederung gibt sowohl den Kindern als auch mir als Lernbegleiter eine gute Orientierung und einen Rahmen, in dem wir uns mit einer größtmöglichen Offenheit bewegen können, nämlich eine möglichst große Offenheit bzgl.

  • vielfältiger Ideen und Vorgehensweisen,
  • der Kreativität und der Vielfalt möglicher Entdeckungen,
  • der Wahl von Hilfsmitteln,
  • der Dokumentation und Ergebnispräsentation,
  • der Kommunikation sowie
  • der Teilnahme und Verweildauer der Kinder.

In der Einstiegsphase habe ich je nach Alter und Vorerfahrungen der Kinder entweder die Geschichte vom Sankt Nikolaus vorgelesen, erzählt oder von den Kindern erzählen lassen, das Gedächtnisspiel „In meinem Nikolausstiefel war …“ (in Anlehnung an das Spiel „Ich packe meinen Koffer…“) gespielt oder / und erste Ideen und Erfahrungen zum „Haus vom Nikolaus“ gemeinsam mit den Kindern zusammen getragen (das Haus in einem Zug zeichnen, Formen und Figuren erkennen und zählen, …).

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In der Forscherphase haben die Kinder dann die Möglichkeit bekommen, das Haus vom Nikolaus auf verschiedene Art und Weise zu entdecken und zu erkunden, wobei ich auch immer die Ideen der Kinder mit einbeziehe, z.B.:

  • das Haus in einem Zug zeichnen und dabei verschiedene Möglichkeiten finden,
  • das Haus mit verschiedenen Materialien (Formenplättchen, Zettel aus der Zettelbox, Wäscheklammern, Wollfäden, …) nachlegen bzw. bauen,
  • das Haus in verschiedenen Farben so ausmalen, dass Muster entstehen,
  • das Haus (welches auf dem Fußboden z.B. mit Kreide groß aufgemalt ist oder mit Malerkrepp aufgeklebt wurde) hüpfend erkunden,
  • das Haus zerschneiden und anschließend wieder zusammen setzen oder andere neue Figuren aus den Einzelteilen legen,
  • Spiegelexperimente am Nikolaushaus durchführen.

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In Abhängigkeit von der Vielfalt eigener Ideen kleiner Matheforscher bzw. von den Erfahrungen der Kinder im Umgang mit offenen Forscheraufgaben sollte bewusst entschieden bzw. ausgewählt werden, wie viele Materialien und Impulse den Kindern angeboten werden, damit es durch die Fülle von Möglichkeiten nicht zu Überforderungen oder auch Eingrenzungen kommt. Es ist natürlich gut möglich, das Thema über mehrere Tage auszudehnen.

Als Materialien und Hilfsmittel habe ich für die Kinder in der Regel folgendes parat:

  • verschiedengroße (auch laminierte) Vorlagen vom „Haus von Nikolaus“
  • Papier und Stifte (auch Folienstifte)
  • Klebestifte, Scheren, Kreppband (Malerkrepp)
  • verschiedenfarbige Formenplättchen (Dreiecke, Vierecke)
  • einen Taschenspiegel
  • noch andere Materialien zum Bauen des Nikolaushauses, z.B. Bausteine, Stäbchen, Wäscheklammern, …)
  • und neu: die Impulskarten (vor allem für Kinder, die noch keine eigenen Ideen entwickeln können oder wollen)

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An dieser Stelle möchte ich nochmal ganz deutlich betonen, dass das „Haus vom Nikolaus“ für Matheforscher verschiedener Altersstufen (also auch und besonders für heterogene Gruppen oder Schulklassen) und generell für Kinder mit verschiedenen Lernausgangslagen sehr gut geeignet ist. Eigentlich können Kinder ab etwa 4 Jahren damit beginnen das Nikolaushaus zu erforschen, nach oben ist keine Altersgrenze gesetzt. Das „Haus vom Nikolaus“ wächst sozusagen mit den Erfahrungen und mit den ständig wachsenden Kompetenzen der Kinder mit. Die folgenden Impulse machen dies deutlich:

  • Welche Figuren entdeckst du im „Haus vom Nikolaus“?
  • Zähle Dreiecke und Vierecke.
  • Male zwei Dreiecke so aus, dass ein großes Dreieck (ein Viereck bzw. Quadrat) entsteht.
  • Lege das Haus so mit Legefiguren, dass man die Vierecke gut sehen kann, dass Muster entstehen, …
  • Lege ein großes „Haus vom Nikolaus“ mit Legefiguren aus.
  • Welche Buchstaben verstecken sich im „Haus vom Nikolaus“? Male sie ein.
  • Hast du eine Idee, wie der Spruch weitergehen könnte? Male auch dazu.
  • Welche anderen Figuren kannst du in einem Zug zeichnen, ohne eine Linie doppelt zu verwenden?
  • Wie viele verschiedene Möglichkeiten findest du, das „Haus vom Nikolaus“ in einem Zug zu zeichnen? Welche Anzahl vermutest du? Wie kannst du deine Vermutung überprüfen? An welchen Eckpunkten kann man beginnen?

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In der Auswertungs- und Präsentationsphase stellen wir die entstandenen Forscherergebnisse vor und werte sie gemeinsam aus. Die Kinder zeigen und beschreiben dabei ihre Figuren und sprechen über ihre Entdeckungen. Haben die Kinder ihre Forscherergebnisse gelegt oder gebaut, dokumentiere ich diese immer durch Fotoaufnahmen.

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Die Entdeckungen meiner Kinder waren und sind immer sehr unterschiedlich, was du anhand der Fotos hier nur erahnen kannst. Zum Beispiel hat die 5-jährige Juli eine Tanne und einen Engel jeweils aus den 5 ausgeschnittenen Dreiecken gelegt. Hanna (auch 5 Jahre) hat viele Buchstaben (X, Z, M, W, N, Y, A, L) im Nikolaushaus entdeckt und diese eingezeichnet. Aus immer 5 gleichen (rechtwinkligen) Dreiecken entstehen drei verschieden große Häuser mit einem schönen Muster. Dies fand Tom (6 Jahre) besonders toll. Der 4-jährige Titus war von Spiegelexperimenten am „Haus vom Nikolaus“ so beeindruckt, dass er immer wieder neue Figuren mit einem Taschenspiegel erzeugt hat. Malena hat sehr konzentriert versucht, das Haus immer wieder zu zeichnen, ohne den Stift abzusetzen, was ihr auch zunehmend besser gelang. Lanis (6 Jahre) hat ohne Probleme alle 9 Dreiecke und auch die beiden Quadrate entdeckt. In Grundschulgruppen finden Kinder es meist spannend herauszufinden, wie viele verschiedene Möglichkeiten es gibt, das „Haus vom Nikolaus“ in einem Zug zu zeichnen. Es gab sogar mal einen Klassenwettbewerb. Hierbei kamen die Kinder auf die Idee, ihre gefundenen „Wege“ als Zahlencodes aufzuschreiben. Hierzu nummerierten sie die Eckpunkte des Hauses und versuchten nach einem besonderen System vorzugehen, so dass keine Lösung doppelt ist und sie auch sicher sein konnten, alle Lösungen zu finden. Das Zeichnen eines Baumdiagrammes (vgl. Mathe für kleine Asse 3/4, Band 1, S. 76) ist ebenfalls eine gute Strategie.

Hier habe ich nun einige mögliche Entdeckungen für dich zusammengefasst:

  • Im „Haus vom Nikolaus“ gibt es insgesamt 9 (rechtwinklige) Dreiecke zu entdecken: 5 kleine und 4 große Dreiecke. Die 4 großen Dreiecke sind aus je 2 kleinen Dreiecken zusammengesetzt.
  • Im „Haus vom Nikolaus“ gibt es 2 Vierecke (Quadrate), das kleinere besteht aus 2 und das größere aus 4 Dreiecken.
  • Das „Haus vom Nikolaus“ ist symmetrisch.
  • Beim Zeichnen der Figur kann man nur unten rechts und unten links beginnen. Es gibt von beiden Ecken aus jeweils 44 Möglichkeiten, also insgesamt 88 verschiedene Wege das Haus in einem Zug zu zeichnen.
  • Ein möglicher Erweiterungsspruch: „Das ist das Haus vom Nikolaus und nebenan das Haus vom Weihnachtsmann.“

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Das enorme Potenzial des offenen Spiel- und Lernfeldes zum „Haus vom Nikolaus“ liegt darin, dass zum einen bildungsbereichs- bzw. fächerübergreifende Möglichkeiten vorhanden (Sprache: Erkennen von Buchstaben, Nikolausgeschichte erzählen, …; Musik: Nikolauslieder singen; Bewegung: rhythmisches Hüpfen und Springen) und zum anderen drei mathematische Inhaltsbereiche enthalten sind, nämlich Raum und Form; Zahlen und Strukturen sowie der Bereich der Kombinatorik. Wenn sich Kinder mit dem Nikolaushaus beschäftigen, leistet dies einen Beitrag zur Förderung ihrer feinmotorischen Kompetenzen, ihrer Problemlösekompetenzen, ihrer Sprachkompetenzen und ihrer Kreativität. Sie haben zudem die Möglichkeit

  • Muster und Strukturen (das Wesen der Mathematik) zu erkennen und zu nutzen,
  • Formen und Figuren zu erkennen und zu zählen,
  • Figuren in einem Zug zu zeichnen (Eins-zu-Eins-Zuordnung und Auge-Hand-Koordination),
  • ihr räumliches Vorstellungsvermögen zu schulen sowie
  • Spiegelexperimente durchzuführen.

Soviel Mathematik steckt im Haus vom Nikolaus!

Ich wünsche dir viel Spaß und Freude mit dem Material (hier: Das Haus vom Nikolaus) und eine besinnlich schöne Adventszeit. Wie immer freue ich mich über deinen Kommentar!

Mandy Fuchs

PS: Wenn du noch Tipps für mathematische Bilderbücher oder Spiele zu Weihnachten brauchst, dann schaue einfach mal hier (für Bücher) und hier (für Spiele).