Referentin für Kita und Grundschule

Aus der Perspektive einer kindzentrierten Pädagogik bedarf es neuer Überlegungen zur Gestaltung des Übergangs von der Kita in die Grundschule, die einhergehen mit veränderten Sichtweisen. Veraltete Modelle, die vor allem auf eine Selektion am Schulanfang ausgerichtet sind, sollten abgelöst werden durch neue am Kind orientierte Konzepte. Hierbei geht es vor allem um eine Neudefinierung von „Schulfähigkeit“ als Kompetenz des sozialen Systems, also aller am Übergang beteiligter Personen und Institutionen. Mit Blick auf Inklusion als Menschenrecht und als Wertschätzung von Vielfalt darf auch der Übergang kein besonderes Selektionsrisiko für Kinder darstellen.

„Eine inklusive Pädagogik bedarf neuer Überlegungen, die der Vielfalt der Kinder gerecht wird. Jedes Kind hat sowohl das Recht auf Gleichheit als auch das Recht auf Verschiedenheit, sodass ihm sein individueller Eigensinn zugestanden wird.“ (Fuchs 2015,  211)

Hier ein Lesetipp: Den Übergang von der Kita in die Grundschule gestalten – Aufgabe für beide Institutionen.  (Fachtextdatenbank des Projektes „KiTa Fachtexte“)

Für einen gelungenen Übergang von der Kita in die Grundschule bedarf es demzufolge mehr als nur gelegentlicher gegenseitiger Besuche beider Einrichtungen und das Einrichten von Vorschulgruppen. Wenn Anschlussfähigkeit gelingen soll, braucht es gemeinsam entwickelte pädagogische Konzepte auf der Grundlage des neuen Kindbildes und einer neuen Lernkultur, eine gemeinsame Dialogkultur auf Augenhöhe sowie Partizipation und Teilhabe aller Akteure.

Damit pädagogische Fachkräfte aus den Kitas und Lehrkräfte aus den Grundschulen voneinander lernen und sich gegenseitig bereichern können, sollten sie die Möglichkeiten für gemeinsame Fortbildungen nutzen.

Gern begleite ich Sie und Ihre Kooperationseinrichtungen auf dem Weg zu anschlussfähigen und vor allem kindorientierten Übergangskonzepten. Kontaktieren Sie mich mit Hilfe des Kontaktformulares.

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