Tipps für Materialien

Meine Philosophie für das Umsetzen einer kindorientierten Alltagsmathematik und für das Erforschen mathematischer Phänomene lässt sich vor allem eben auch mit vielen Alltagsmaterialien umsetzen. Oft kann man diese mit den kleinen Matheforschern und Matheassen selbst sammeln, z.B. Deckel von Getränkeflaschen, Wäscheklammern, Knöpfe, Eierpackungen, Joghurtbecher, Kastanien, Muscheln, Centstücke, Papprollen, Verpackungsmaterialien, Kalenderblätter und vieles andere mehr.

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(Tipp: Oft sind es auch Dinge, die man im Haushalt einfach wegschmeißt. Eltern können hier toll mit einbezogen werden.)

Mein Grundsatz für geeignete Materialien mit einem enormen mathematischen Potenzial sind bei Alltagsdingen oft von selbst erfüllt. Sie sind: Einfach, billig und genial!

EINFACH: Jeder kennt das Material und es ist einfach zu verstehen, zu beschaffen und von der Struktur her schlicht.

BILLIG: Es sollte möglichst nichts oder nur wenig kosten oder kann durch nette Sponsoren einfach besorgt werden.

GENIAL: Viele mathematische Entdeckungen sind möglich. Kreative Ideen, Vorgehensweisen und Problemlösestrategien verbergen sich, denen man mithilfe einer „mathematischen Brille“ auf die Spur kommen kann.

„In erster Linie geht es darum, Mathematik zu tun, weil es schön ist, sie zu tun.“ (K. Lee, 2010, S. 4)

Das Konzept von Kerensa Lee: Kinder erfinden Mathematik: Das Konzept mit gleichem Material in großer Menge eignet sich wunderbar dazu. Die Kinder sind von sich aus forschend tätig, entwickeln spannende Forscherfragen und verfolgen sie auf ihre eigene Art und Weise.

„Es kommt nicht darauf an, in jedes Bauwerk Mathematik hineinzudeuten, Lösungswege vorwegzunehmen oder nächste Arbeitsschritte vorzugeben. Vielmehr geht es darum, Objekte zu beachten und zu betrachten, Ideen zu sammeln, das Nachdenken über Strukturen anzuregen und damit Mathematik zum Thema zu machen.“ (K. Lee, 2010, S. 32)

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